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Zeichnungen von
Boglárka Paulovkin
Der Mensch ist aus Gutem und Bösen
gemacht. Zusammengeknetet
Aus Weiß und aus Schwarz.
Weil wenn du mich erwischst,
bei einer schlimmen Sache, bin ich
immer grau.
Und dann stehen wir
einander gegenüber, ganz still.
Wir entfernen uns voneinander,
doch kommen uns auch nah.
Bisher bin ich dreimal
in die weite Welt gezogen.Zuerst bis zur Tür,
dann bis zum Nachbarhaus,
zuletzt dann
bis zum Rande unserer Siedlung.
Wenn ich wieder
fortgeh, in die weite Welt,
dreh ich nicht mehr um.
Ich finde sowieso wieder nach Haus,
weil die Welt ja rund ist. |
Gestern meinte Mario, der Sohn
vom neuen Nachbarn,
ein Mädchen kann man nur
dann wirklich liebhaben,
wenn es alles zweimal sagt. Aber meine Mama hat gesagt,
daß das sehr kindische Sachen sind,
und ein großes Mädchen wie ich,
sowas nicht mehr glauben soll.
Ich gebe meiner Mami recht.
Ich gebe meiner Mami recht.
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Mario bemerkte,
daß er abends
völlig umsonst im Park
herumläuft.
Völlig umsonst im Park
kreuz und quer
nach Sternen jagt oder nach dem
Mond,
sind sie doch auch danach
noch genau so weit von ihm entfernt. 
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An einem Spiel ist das gerecht,
daß ich alles sein kann.
Wenn ich will, bin ich Doktor,
Wenn ich will, bin ich Patient,
wenn ich will, dann bin ich Schaffner.Am Spiel ist nur
das ungerecht, wenn
auch Mario sein will,
was ich sein will. Dann
bin ich immer Fluß
trete aus meinem Bett
und überschwemme sie alle:
den Doktor, den Kranken
und auch den Schaffner noch.
Doch gerade Mario kann ich nie über-
schwemmen,
weil er ist dann plötzlich immer ein Schiff.
Und das ist es, was
ungerecht ist am Spiel.
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Heute hatte ich einen Glückstag:
ich hab ein vierblättriges Kleeblatt gefunden.
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Mario sagte,
daß früher, als
seine Mutter und sein Vater
sich scheiden ließen,
er als Geschenk einen Hund bekommen hat.
Dann hab ich meinen Papi gefragt,
wie das mit ihnen ist,
aber er hat gemeint,
daß sie sich niemals scheiden lassen,
weil sie sich so sehr lieben.Vom Hund hab ich dann
nichts mehr gesagt.
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Aus dem Ungarischen von Clemens Prinz,
2005. |
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