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Krisztián Grecsó

1976 wurde ich in Szegvár, einem winzigen Dorf im Komitat Csongrád geboren. Die ersten vierzehn Jahre meines Lebens verbrachte ich dort, nichtsahnend, daß das Kurca-Ufer nicht für die ganze Welt ein heiliger Ort ist. Später, geschneuzt, gekämmt und mit allen Wassern gewaschen, glaubte ich über die gerade erwähnte Kleinigkeit hinwegsehen zu können, das Kurca-Ufer nur als ein Wort in meinem Lebenslauf betrachten zu können, und es vielleicht bezüglich der Höhe der Gewerbesteuer, aber sonst nichts ausmacht. Und dann hat sich irgendwas verdichtet, verdickt, hat zu stocken begonnen wie Milch, die in der Sonne steht, etwas ist aufgebrochen, hochgekommen, wie der Schleim aus der Gurgel, und ich mußte mir eingestehen, auch wenn ich dieses Dörfchen und den Kurca-Bach loswerden wollte, es geht nicht: All das hat mich geprägt. Nicht nur, weil ich die IFA-Lastwagenmodelle anhand ihres Brummens unterscheiden kann, ich Weltmeister im Gurkensortieren bin und sehr viele beim Arbeiten mit der Motorhacke links überhole.
Nicht nur deswegen, sondern wegen ganz anderen Dingen…
An der Universität Szeged habe ich Hungarologie studiert, heute lebe ich in Békéscsaba und bin Redakteur der Literaturzeitschrift Bárka und schreibe regelmäßig für das Literaturblatt Élet és Irodalom.

 

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Texte auf literatur.hu

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biblische Ereignisse

Gott zum Gruße
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eigenständige Veröffentlichungen:

Vízjelek a honvágyról (Wasserzeichen vom Heimweh). Gedichte. Békéscsaba: Tevan 1996.
Angyalkacsinálás (Engelmachen). Gedichte. Bp.: JAK-füzetek 1999.
Caspar Hauser. Gedichte. Békéscsaba: Körös Könyvtár  2001. Bibliophile Ausgabe, war nicht im Handel.
Pletykaanyu (Tratschtante).  Kurzgeschichten. Budapest: Jelenkor  2001 und  2002.
Isten hozott (Gott zum Gruße). Roman. Budapest: Magvető 2005.

weitere Publikationen:

Makó – Jeruzsálem, retúr (Makó- Jerusalem, retour). Drama. Kalligram 2003/7-8.
A Klein-napló (Das Klein-Tagebuch). Novellenkranz. Élet és Irodalomban. Gesamter Jahrgang 46/2002.
Kert Lajos. Novellenkranz. Élet és Irodalomban. Gesamter Jahrgang 47/2003.
Fél kiló disznózsír (Ein halbes Kilo Schweinsschmalz). Jelenkor. 10/2003.


Auszeichnungen:

Gérecz Attila-Preis (1996, bester erster Gedichtband)
Soros Stipendium (1998)
Móricz Zsigmond Stipendium (1999)
Nemzeti Kulturális Alapprogram alkotói ösztöndíja (2001)
Örkény István Stipendium (2002)
Faludy-Preis (2002)
Bródy Sándor-Preis (2002, bester erster Prosaband)
Nemzeti Kulturális Alapprogram Stipendium (2003)
Déry Tibor-Preis (2004)